Wintershall wächst weiter

KASSEL. Wintershall hat im vergangenen Jahr 719 Millionen Euro verdient, doppelt so viel wie 2016. Bei einer Produktion auf dem Niveau des Vorjahres (165 Millionen Öläquivalent) stiegen 2017 Gewinn und EBIT vor Sondereinflüssen um 53 Prozent auf 793 Millionen Euro, wie das Unternehmen am 7. März mitteilte.

© Wintershall Holding GmbH 2018 (Bild: Russian workers at Achimgaz’s UKPG gas and condensate processing system in Novy Urengoi, Arctic Siberia, Russia. Achimgaz is a joint-venture between Germany’s BASF Wintershall and Russia’s Gazprom. Photo by photographer Justin Jin).

Die Marktpreise für Erdöl und Erdgas waren im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Der Ölpreis für ein Barrel der Sorte Brent lag bei durchschnittlich 54 US-Dollar, nach etwa 44 US-Dollar im Vorjahr. Ein weiterer Wachstumsfaktor sei ein höherer Gewinn aus der Beteiligung am Erdgasfeld Juschno-Russkoje in Russland gewesen. „Russland ist und bleibt für Wintershall der wichtigste Partner“, sagte Wintershall-Chef Mario Mehren. Wintershall beteiligt sich mit OMV, Engie, Royal Dutch Shell und Uniper am Bau der Ostseee-Pipeline Nord Stream 2. Gemeinsam haben sich die Projektpartner bereit erklärt, die 9,5 Milliarden Euro teure Pipeline mit je bis zu 950 Millionen Euro zu finanzieren. Außerdem will Wintershall ein Joint Venture mit der DEA gründen und in Brasilien Öl- und Gaslagerstätten erschließen.

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