Arbeitslosigkeit sinkt geringfügig, Löhne steigen

MOSKAU. In Russland waren Ende Dezember 2017 3,9 Millionen Menschen arbeitslos und damit 12.000 weniger als im November 2017. Die Statistikbehörde Rosstat registrierte für beide Monate eine Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent. Im Dezember 2016 zählten die Statistiker noch vier Millionen Erwerbslose.

Der durchschnittliche Monatslohn belief sich laut vorläufigen Angaben im Dezember 2017 auf 50.500 Rubel (722 EUR). Foto: iStock / Kritchanut

Mit 26,5 Prozent ist die Arbeitslosenquote in der Norkaukasus-Republik Inguschetien am höchsten, gefolgt von den Regionen Tuwa (17,7%), Tschetschenien (13,8%), Karatschaj-Tscherkessien (13,5%), Dagestan (12,1%), Nordossetien (11,5%) und Altaj (10,9%). Praktisch Vollbeschäftigung herrscht dagegen in den Großstädten Moskau (1,3%) und St. Petersburg (1,5%). Vergleichsweise niedrig ist die Arbeitslosigkeit zudem im Autonomen Bezirk der Tschukschen (1,7%), im Autonomen Gebiet der Jamal-Nenzen (2,3%) sowie im Gebiet Moskau (2,9%). Der durchschnittliche Monatslohn belief sich  laut vorläufigen Angaben im Dezember 2017 auf 50.500 Rubel (722 EUR), durchschnittlich 7,2 Prozent mehr als im Jahr 2016.

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