Deutschland nimmt RMB als Devisenreserve auf

FRANKFURT. Die Deutsche Bundesbank hat am 15. Januar angekündigt, Kapital in der chinesischen Landeswährung RMB in die Devisenreserven aufzunehmen.

Die 100-Yuan-Banknote ist Chinas Geldschein mit dem höchsten Wert. Foto: Chinesische Volksbank

Auf einer Konferenz in Hongkong meldete Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, die Umsetzung des Beschlusses aus dem Jahr 2017. Dombret wollte sich aber nicht zu dem Betrag äußern, den die Bundesbank zu erwerben gedenkt.

Der Renminbi ist seit 2016 neben Dollar, Euro, Yen und dem britischen Pfund offiziell die fünfte Weltwährung. Der Internationale Währungsfonds hatte die Währung der Volksrepublik China am 1. Oktober in den sogenannten Währungskorb aufgenommen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Yuan ebenfalls als Währungsreserve aufgenommen und bereits Yuan im Wert von einer halben Milliarde Euro gekauft.

Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern darf nur in den engen Grenzen eines von der Notenbank täglich vorgegebenen Kurses schwanken.