Regierung schafft neue Arbeitsplätze für Hacker

MOSKAU. Die russische Regierung hat Hacker dazu eingeladen, für ihre Sicherheitsorgane zu arbeiten. Dies geht aus dem Plan zur nationalen Sicherheit hervor, den die Regierung am 18. Dezember verabschiedet hatte.

Die russische Regierung engagiert Hacker für eine neue Abteilung für Datensicherheit im Geheimdienst (FSB) zu arbeiten. Foto: iStock © sestovic

Er enthält eine Haushaltsaufstellung, die 500 Millionen Rubel (7,4 Mio. EUR) aus Haushaltsgeldern und zusätzlich 300 Millionen Rubel (4,4 Mio. EUR) aus Drittmitteln für die Einrichtung eines sogenannten Kompetenzzentrums für Importsubstitution im IT-Sektor bereithält. Dort sollen die Hacker angestellt werden. Dabei handelt es sich um eine neue Struktur innerhalb des Geheimdienstes FSB, die auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin im April geschaffen werden soll. Die Aufgabe der Hacker wird es sein, staatliche und kommerzielle IT-Systeme und Dienstleistungen zu testen, um darin Sicherheitslücken zu finden. Ob auch ausländische IT-Systeme und Dienstleistungen durchsucht werden, wurde nicht bekannt gegeben. Ebenso ist bisher nicht klar, wie der Geheimdienst mit dem erworbenen Wissen über Sicherheitslücken umgehen will.

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