Russlands Finanzreserven wachsen

MOSKAU. Russland verfügt über Finanzreserven in Höhe von 4,6 Billionen Rubel (67,6 Mrd. EUR). Sie machen fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, sagte Finanzminister Anton Siluanow am 10. Januar in Moskau.

Die russischen Finanzreserven sollen in Zukunft wieder wachsen.
Die russischen Finanzreserven sollen in Zukunft wieder wachsen. Foto: JmaxStudio / iStock

Russlands Reserven sind 2017 im Vergleich zu 2016 um 18 Prozent auf 841,8 Milliarden Rubel (12,3 Mrd. EUR) gewachsen. Zugleich mussten im vergangenen Jahr zweimal weniger Reserven angezapft werden, um Haushaltsdefizite auszugleichen. Diese Ausgaben bezifferte Siluanow mit 930 Milliarden Rubel (13,7 Mrd. EUR). Ursprünglich standen dem russischen Haushalt 1,7 Billionen Rubel (25 Mrd. EUR) zur Verfügung. Der Finanzminister geht davon aus, dass die Finanzreserven künftig weniger gebraucht werden. Seit 2014 musste der Staat Haushaltslöcher, die aufgrund von Schwankungen der Währung und des Ölpreises entstanden waren, mit seinen Finanzreserven ausgleichen.

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