Neue Zolltarife für Versandhandel und für Reisende

MOSKAU. Die Eurasische Wirtschaftskommission hatte am 20. Dezember in Moskau neue Zollregeln für die Länder Russland, Kasachstan, Belarus, Kirgisistan und Armenien verabschiedet. Sie betreffen unter anderem Kunden des Versandhandels und Reisende.

Die Eurasische Wirtschaftskommission hatte am 20. Dezember in Moskau neue Zollregeln für die Länder Russland, Kasachstan, Belarus, Kirgisistan und Armenien verabschiedet.
Die Eurasische Wirtschaftskommission hatte am 20. Dezember in Moskau neue Zollregeln für die Länder Russland, Kasachstan, Belarus, Kirgisistan und Armenien verabschiedet. Foto: Pxhere

Nach dem neuen Zollkodex wird ab dem 1. Januar 2018 für eine Warensendung aus Nichtmitgliedsländern der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) eine Gebühr fällig, wenn sie teurer als 1.000 Euro und schwerer als 31 Kilogramm ist. Diese Regelung gilt für ein Jahr für je eine Sendung pro Monat. Ab dem 1. Januar 2019 soll die Zollschranke auf 500 Euro pro Sendung fallen, ab dem 1. Januar 2020 nochmals auf 200 Euro. Ebenfalls ändern sich die Zollbestimmungen für Gepäck bei Bahn-, Auto-, Bus- und Schiffsreisen. Ab 1. Januar 2019 dürfen Passagiere ausländische Waren im Wert von 1.000 Euro (zuvor 1.500 EUR) und mit einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm zollfrei in die EAWU-Länder mitnehmen. Ab dem 1. Januar 2021 sind nur noch Waren bis zu 500 Euro und mit einem Gewicht von bis zu 25 Kilogramm ohne Zollgebühr erlaubt. Der Tarif für die Überschreitung der Zollschranke liegt in den Jahren 2018 und 2019 bei 30 Prozent des Warenwertes, ab dem Jahr 2020 bei 15 Prozent. Für eine Gewichtsüberschreitung sieht die Regel eine Gebühr von bis zu vier Euro pro Kilogramm vor.

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