Baltische Sprotten dürfen wieder auf den Tisch

MOSKAU. Die russische Lebensmittelaufsicht Rosselchosnadsor hat das Importverbot für Sprotten aus Lettland und Estland für zwei Firmen aufgehoben.

Die russische Lebensmittelaufsicht Rosselchosnadsor hat das Importverbot für Sprotten aus Lettland und Estland für zwei Firmen aufgehoben.
Das Importverbot für Sprotten aus Lettland und Estland wurde für zwei Firmen aufgehoben. Foto: Wikimedia Commons / Joachim Müllerchen

Der lettische Fischkonservenhersteller Karavela und der estnische Produzent DGM Shipping AS dürfen seit dem 18. Dezember ihre Produkte wieder nach Russland liefern. Die Behörde hatte 2015 Einfuhren von Fischkonserven aus Estland und Lettland von mehr als 70 Herstellern verboten, mit der Begründung, dass sie Hygienestandards nicht eingehalten hätten. Ob auch weiteren lettischen und estnischen Unternehmen der Export von Fischkonserven nach Russland erlaubt werde, hänge davon ab, inwieweit sie gegen die Verstöße vorgehen, hieß es in einer Mitteilung der Aufsichtsbehörde. Konserven sind vom Lebensmittelembargo ausgeschlossen. Seit August 2014 verbietet das Embargo unter anderem die Einfuhr von frischem oder gefrorenem Fisch aus der Europäischen Union nach Russland.