BASF-Tochter soll DEA übernehmen

DÜSSELDORF/MOSKAU. BASF steigt zum neuen deutschen Energieriesen auf.

BASF hat eine Absichtserklärung über den Zusammenschluss seiner Tochter Wintershall mit der DEA-Gruppe unterzeichnet.
Das BASF-Hochhaus in Ludwigshafen Foto: BASF

Der Chemiekonzern hat eine Absichtserklärung über den Zusammenschluss seiner Tochter Wintershall mit der DEA-Gruppe unterzeichnet. Deren Eigner ist noch die Investmentgesellschaft LetterOne des russischen Milliardärs Michail Fridman. Mit 67 Prozent soll BASF die Mehrheit der DEA-Anteile erhalten, Fridman behält den Rest, teilte BASF mit. Das fusionierte Unternehmen soll unter dem Namen Wintershall DEA auftreten. Experten schätzen den Wert des neuen Unternehmens auf 14 Milliarden Euro. Mittelfristig planen die neuen Eigner einen Börsengang. Die Investmentgesellschaft LetterOne, die von Fridman kontrolliert wird, hatte DEA 2015 für rund 5,1 Milliarden Euro von RWE übernommen.