Universität Göttingen stärkt Kooperation mit Partnern in China

Die Universität Göttingen baut ihre Zusammenarbeit mit ihren chinesischen Partnern in der Interkulturellen Germanistik weiter aus. Entsprechende Verträge wurden Ende November unterzeichnet.

Langjährige Partner in der Interkulturellen Germanistik: Die Universitäten Göttingen und Nanjing. Foto: Universität Göttingen

GÖTTINGEN/NANJING. Das Deutsch-Chinesische Institut für Interkulturelle Germanistik und Kulturvergleich (DCIIKG) hat Ende November die Kooperation mit seinem chinesischen Pendant an der Universität Nanjing erneuert und die Kooperation um das German Department der Beijing Foreign Studies University erweitert. Entsprechende Verträge unterzeichnete Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen, bei ihrem Besuch in China.

Die Partner wollen ein gemeinsames „Network of Scientific Collaboration“ aufbauen, teilte die Universität Göttingen mit. Das Netzwerk bildet künftig den Rahmen, in dem bestehende bi- oder trilaterale Programme der beteiligten Institute intensiviert und neue aufgebaut werden. Dazu gehören auch der Austausch von Gastwissenschaftlern, Promovierenden und Studierenden sowie gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte. Erfolgreiche Programme wie der Doppel-Masterstudiengang „Interkulturelle Germanistik Deutschland-China“ sowie die Gastdozentur „Kulturen in Kontakt – Artists in Residence“ werden weiterentwickelt. Zudem wird das  Sprachlehrprogramm „Deutsch Exzellenz“ weiter ausgebaut. Es wurde für Studierende der sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächer an der Universität Nanjing konzipiert, die eine Promotion in Deutschland anstreben. Da die Nachfrage nach diesem Programm deutlich gestiegen ist, richtet die Universität Nanjing eine dauerhafte Promotionsstelle für Göttinger Absolventen des Studiengangs „Interkulturelle Germanistik Deutschland-China“ ein.

Die Gründung des DCIIKG in Göttingen und seines Partnerinstituts in Nanjing geht auf eine Vereinbarung beider Universitäten im Frühjahr 2005 zurück. Die jeweiligen Institute widmen sich vergleichenden und interkulturell ausgerichteten Fragestellungen zu Deutschland und China in Forschung, Lehre und Praxis. Absolventen des Studiengangs Interkulturelle Germanistik Deutschland-China sind sowohl in Deutschland als auch in China sehr gefragt.