Grafik der Woche: Makrowirtschaftliche Entwicklung bis 2019

Russlands Wirtschaft erholt sich langsamer als erwartet: Prognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) hervor.
Quelle: wiiw / Eigene Darstellung

Russlands Wirtschaft erholt sich langsamer als erwartet. Dies geht aus einer aktuellen Prognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) hervor. Das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird demzufolge 2017 um 1,7 Prozent zulegen. 2018 soll das Wachstum bei 1,9 Prozent liegen. 2019 soll die Wirtschaftsleistung dagegen stagnieren. Ein ähnliches Bild zeigt die Prognose zur Entwicklung der Verbraucherpreise. Im laufenden Jahr rechnet das wiiw mit einer Veränderung um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2018 um 4,0 Prozent. 2019 sollen die Preise dann wieder um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Bei der Leistungsbilanz gehen die Ökonomen dagegen von einem konstant sinkenden Anteil am BIP aus. Ebenfalls soll der Anteil der Arbeitslosen sinken.