BASF plant neue Produktion in Sibirien

LUDWIGSHAFEN. Der deutsche Chemiekonzern BASF zieht in Erwägung, ein neues Werk in Sibirien zu errichten.

Der Steamcracker II ist die größte einzeln stehende Anlage von BASF in Ludwigshafen. Foto: BASF via Flickr

Dort will der Konzern ab 2020 Trockenbaumischungen und Betonzusatzstoffe herstellen, wie die Wirtschaftszeitung Kommersant berichtete. Dafür investiert BASF Schätzungen zufolge mehr als fünf Millionen Euro. Eine genaue Summe wurde noch nicht bekannt gegeben. Derzeit arbeite das Management daran, einen genauen Standort auszuwählen. Ein Favorit sei die Region Nowosibirsk, sagte der Direktor für Baustoffe bei BASF, Sergej Wetlow. Dort gebe es ein gut entwickeltes Händlernetz. Wetlow geht davon aus, dass die Produkte aus einem neuen Werk in Nowosibirsk besser an die Kunden im Ural sowie in den Fernen Osten gelangen. BASF vertreibt in Russland Chemikalien, Spezialprodukte, Öl und Gas sowie Lösungen für die Landwirtschaft. In St. Petersburg, der Region Moskau und in Kasan betreibt der Konzern jeweils ein Werk für Bauchemieprodukte.