Großes Interesse an Zusammenarbeit mit deutscher Wirtschaft

SOTSCHI. Die deutsche Wirtschaft hat trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit Russland. Dies berichtete der Pressesprecher des Kremls, Dmitrij Peskow kurz nach dem Treffen des russischen und kasachischen Präsidenten Wladimir Putin und Nursultan Nasarbajew mit Vertretern der deutschen Wirtschaft in Sotschi.

Der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin trafen sich mit deutschen Wirtschaftsvertretern in Sotschi. Foto: Akorda

Die deutschen Unternehmensvertreter betonten ihre Bereitschaft, die Entwicklung eines konkurrenzfähigen und innovativen russischen Mittelstands zu unterstützen. Die Staatsoberhäupter der größten EAWU-Mitgliedstaaten nahmen sich mehr als zwei Stunden Zeit, um mit der Delegation des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zu sprechen. „Dies zeigt ein überragendes Interesse an einer Intensivierung unserer Beziehungen und einer engeren Kooperation zwischen der EU und der Eurasischen Union. Präsident Putin und die anwesenden Minister haben uns eine sehr konkrete Reformagenda der nächsten Monate vorgestellt. Dies erhöht die Chancen, dass die Rahmenbedingungen für deutsche Investoren in Russland, insbesondere für Mittelständler, weiter verbessert werden“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele nach dem Treffen. Putin sagte, dass die Moskauer Regierung daran arbeite, administrative Barrieren abzubauen. Ebenso solle in die Infrastruktur und Bildung investiert werden. Bis 2030 soll der Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen in Russland von 20 auf 40 Prozent wachsen, verkündete Putin.