Zentralbank gibt neue Banknoten heraus

MOSKAU. Auf den neuen 200- und 2.000-Rubelscheinen ist erstmals ein QR-Code abgebildet.

Die neuen Rubelscheine zeigen Sehenswürdigkeiten von der annektierten Halbinsel Krim und von Wladiwostok. Foto: crb.ru

Dahinter ist ein Link zur russischen Zentralbank hinterlegt, der die Banknotennummer ausweist. „Schon werden die neuen Scheine in Umlauf gebracht. Zuerst erhalten die Regionen, deren Sehenswürdigkeiten auf ihnen abgebildet sind, also die Halbinsel Krim, der Ferne Osten und auch Moskau“, verkündete Zentralbank-Chefin Elwira Nabiullina. Flächendeckend soll es die neuen Scheine dann im Dezember geben. Die neue 200er-Note zeigt auf einer Seite das Denkmal der untergangenen Schiffe von Sewastopol und auf der anderen Seite eine Abbildung der Stadt Chersones – Symbolik von der annektierten Halbinsel Krim. Auf der 2.000er-Note sind Abbildungen der Russki-Brücke von Wladiwostok und des östlichen Weltraumbahnofs der Amur-Region zu sehen. Die Einführung der neuen Scheine helfe die Inflation auf dem Niveau von vier Prozent zu halten und die Anzahl der im Umlauf gebrachten 100- und 1.000er Noten zu verringern, sagte Nabiullina. Auf die neue 200-Rubel-Note, die der Krim gewidmet ist und nur ein russisches Wappen enthält, reagierte der ukrainische Abgeordnete der Rada von der Volksfront, Oleksandr Sotschjka, via Facebook. Er forderte von der ukrainischen Nationalbank die Einführung einer Banknote, welche die russische Annektierung Sewastopols zeige. Zudem bezweifelte er, dass die Wechselstuben in der Ukraine den Schein überhaupt annehmen würden.

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