Tkatschjow will Zuckerimporte aus Belarus und Kasachstan begrenzen

Zucker aus Belarus und Kasachstan, der nach Russland importiert wird ist billiger als der aus eigener Produktion. Darum fordert der russische Agrarminister Alexander Tkjaschjow eine Importbeschränkung.

iStock © Maksud_kr

MOSKAU. Die russische Regierung will Zuckerimporte aus Kasachstan und Belarus einschränken. Zucker oder Rohzucker aus den EAWU-Nachbarländern komme zollfrei auf den russischen Markt und werde billiger verkauft als russische Zuckerprodukte, erklärte der russische Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschjow. Das Ministerium müsse Maßnahmen ergreifen, um russischen Zucker auf dem Markt der Eurasischen Wirtschaftsunion konkurrenzfähig zu machen. Im vergangenen Landwirtschaftsjahr produzierten russische Bauern 6,2 Millionen Tonnen Zucker aus Zuckerrüben. Für diese Saison erwartet der russische Landwirtschaftsminister einen Ertrag von 6,5 Millionen Tonnen Zucker.

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