Russischer Ex-Finanzminister fordert Digitalisierung

Der ehemalige Finanzminister Alexej Kudrin schlägt vor, die Verwaltung zu digitalisieren und die eingesparten Personalkosten umzuverteilen.

Alexej Kudrin war Finanzminister. Jetzt ist er Leiter des Zentrums für strategische Studien. Foto: Wikimedia/Afedin

MOSKAU. Durch die digitale Transformation des Verwaltungsapparates können in sechs Jahren ein Drittel der bestehenden Angestellten sowie 0,3 Prozent der Personalkosten eingespart werden. Dies rechnete der ehemalige Finanzminister und Leiter des Zentrums für strategische Studien, Alexej Kudrin, während des Moskauer Finanzforums am 8. September vor. Im Plan über die digitale Transformation der russischen Wirtschaft werden keine näheren Ausführungen zur Digitalisierung der Verwaltung gemacht. Kudrin erwähnte, dass sich das Wirtschaftswachstum nicht beschleunige, ohne eine Verringerung des Verteidigungsetats. Das Zentrum arbeitet an einer Strategie für die Entwicklung der russischen Wirtschaft von 2024 bis 2035. Diese legt nahe, ab 2024 die staatlichen Ausgaben umzustrukturieren. Demnach soll der Staat mehr Geld in Infrastruktur und Bildung um investieren und dafür die Anzahl der Beamten von aktuell 148.300 auf 103.600 verringern.

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