Mehr russische Agrarprodukte auf dem EAWU-Markt

Russland ist zum größten Versorger innerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion geworden. Die Lebensmittelexporte aus dem Land in die EAWU-Mitgliedstaaten sind gestiegen.

Russland exportierte im ersten Halbjahr 2017 doppelt so viele Früchte und Gemüse als im Vorjahreszeitraum. Foto: Flickr/Mikko Lautamäki

MOSKAU. Russlands Lebensmittelexporte in die Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion sind gestiegen, wie aus einer internen Erhebung der Eurasischen Wirtschaftskommission hervorgeht. Demnach wuchsen die russischen Lebensmittelausfuhren nach Armenien, Belarus, Kasachstan und Kirgisistan. Dabei erhöhte sich der Export von Fisch im ersten Halbjahr 2017 um 16,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Kommission gab den Wert der russischen Fisch-Exporte mit 34,8 Millionen US-Dollar an. Ebenso exportierte Russland im selben Zeitraum Gemüse und Früchte im Wert von 7,6 Millionen US-Dollar und erhöhte damit die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 51,8 Prozent. Auch der Export von russischem Fleisch hat angezogen. Im ersten Halbjahr 2017 wuchsen die Ausfuhren im Wert von 40,7 Millionen US-Dollar im Vergleich zu Januar bis Juni 2016 um 29,4 Prozent. Seit dem von Russland 2014 erlassenen Embargo auf Lebensmitteleinfuhren aus der Europäischen Union ist die Agrarproduktion im Land gestiegen.

 

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