Metro-Group spürt Folgen von Gesetzesnovelle

METRO Cash and Carry in St. Petersburg © Lite / wikipedia
METRO Cash and Carry in St. Petersburg © Lite / wikipedia

MOSKAU, 28. Juni. Metro spürt die Folgen der Novellierung des Rechtsrahmens für Einzelhändler in Russland. Der Bruttogewinn der Metro Wholesale & Food Specialist Group ist um 26 Millionen Euro zurückgegangen, wie das Unternehmen mitteilte. Seit Mitte vergangenen Jahres dürfen Händler Kosten für Marketing, Werbung, Ent- und Verpackung sowie Transport von Waren nicht mehr auf die Lieferanten abwälzen, denn die Abschläge auf Lieferantenrechnungen dürfen in Russland nicht mehr als 5 Prozent betragen. Lediglich Logistikkosten dürfen von Händlern verrechnet werden. Der Umsatz der Metro Group in Russland lag von Oktober 2016 bis März 2017 bei 1,84 Milliarden Euro und stieg damit um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, obwohl der Verkauf in den Metro-Filialen zurückgegangen ist. Dies liegt dem Unternehmen zufolge an dem zurückhaltenden Konsum sowie ausgebliebenen Rabattaktionen.

 

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