China: ContiTech eröffnet Werk in Changshu

ContiTechs neues Werk für beschichtete Gewebe in Changshu: Hochmoderne Technologie auf 5.700 Quadratmetern. © ContiTech
ContiTechs neues Werk für beschichtete Gewebe in Changshu: Hochmoderne Technologie auf 5.700 Quadratmetern. © ContiTech

CHANGSHU. ContiTech, eine Division des Continental-Konzerns in Hannover, hat am etablierten Zentralstandort des Unternehmens in Changshu (Provinz Zhejiang) ein neues Werk für beschichtete Gewebe eröffnet. Es ist die erste internationale Produktionsstätte für Elastomer-Beschichtungen außerhalb Deutschlands. Investiert wurden umgerechnet über 20 Millionen Euro. Produziert werden hochleistungsfähige beschichtete Materialien für vielfältige Einsatzgebiete: Die Produktpalette reicht von robusten Faltenbalgmaterialien, die Zugwaggons miteinander verbinden, bis hin zu Geweben für Schutzausrüstungen, Trockentauchanzüge oder Rettungsboote. Die Serienfertigung läuft seit Anfang 2017 mit einer rund 25-köpfigen Belegschaft, die im Verlauf der kommenden Monate verdoppelt wird.

ContiTech beliefert vom neuen Standort in Changshu Auftraggeber in China und anderen asiatischen Ländern. Das neue Werk nutzt zentrale Dienstleistungen und Materiallieferungen aus dem benachbarten Rohmischwerk. Von dort werden unter anderem Halbfabrikate für Luftfedern und Antriebsriemen geliefert. Maßstäbe setzt die neue Produktionsstätte in den Bereichen Umweltverträglichkeit und energieeffiziente Herstellung. Aufgrund hochmoderner Abluftbehandlungsanlagen unterschreite das Werk die chinesischen Emissionsgrenzwerte um mehr als das Zehnfache und in thermales Isolierungssystem ermögliche Energieeinsparungen auf sehr hohem Niveau, so eine Presseinformation anlässlich der Werkseröffnung.

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