Russland pocht auf neue Handelsregeln in der EAWU

Putin und Lukaschenko auf einer Pressekonferenz zur EAWU

MOSKAU. Russland will den Umschlag von Waren aus Drittstaaten verbieten, die über die Partnerländer der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) nach Russland eingeführt werden. Nach Angaben der Wirtschaftszeitung RBK verabschiedete die russische Regierung eine Gesetzesinitiative des Finanzministeriums. Danach soll das Handelsverbot alle Waren betreffen, die nach den Bedingungen der WTO in die EAWU eingeführt werden. Demnach importiert Kasachstan nach WTO-Regeln Waren aus China zu vergünstigten Zöllen. Damit wolle Russland die erneute Einfuhr von günstigeren Waren sowie von in Russland sanktionierten Waren verbieten. Laut dem Bericht will die russische Regierung einheitliche Handelsbedingungen auf dem Gebiet der EAWU einführen. Die Partnerländer Kasachstan, Armenien, Kirgisistan und Belarus sind nicht betroffen vom russischen Handelsembargo mit westlichen Lebensmitteln.

Foto: Präsidialverwaltung der RF, kremlin.ru