Osteuropäischer Automarkt birgt Potenzial

Ein neues SUV-Modell soll für Wachstumsimpulse sorgen.

MLADA BOLESLAV. Skoda hat im Januar 2.200 Autos mehr verkauft als im Januar 2016 und damit sein Auslieferungsvolumen auf insgesamt 93.800 Fahrzeuge vergrößert. Dies entspricht einer Steigerung von 2,4 Prozent, wie aus einer Pressemitteilung des tschechischen Autobauers hervorgeht. „Skoda ist gut ins neue Jahr gestartet. Unsere Auslieferungen bleiben weltweit auf hohem Niveau“, sagte Werner Eichhorn, Skoda-Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing. Der meistverkaufte Pkw war laut Mitteilung das Modell Octavia, wovon insgesamt 37.400 verkauft wurden, 4,6 Prozent weniger Modelle als im Vorjahresmonat.

In Westeuropa steigerte die tschechische VW-Tochter im Januar ihren Umsatz mit 1.300 mehr verkauften Fahrzeugen von insgesamt 34.200 um vier Prozent im Vergleich zum Januar 2016. In Mitteleuropa verzeichnete der Autobauer ein Umsatzplus von 17,6 Prozent mit 16.700 Fahrzeugen (14.200 im Januar 2016). In Osteuropa stieg der Verkauf im Januar um 23,2 Prozent auf 2.400 Fahrzeuge an. Gegenüber dem Vorjahresmonat verkaufte Skoda demnach 400 Autos mehr. Besonders stark wuchsen die Märkte in der Ukraine sowie im Baltikum. Auch auf dem russischen Markt war die Anzahl der Auslieferungen um 0,4 Prozent auf insgesamt 3.600 Fahrzeuge gestiegen, hieß es.

Foto: Skoda