Iran: Hospitanten suchen deutsche Unternehmen

BERLIN. Deutsche Unternehmen, die Kontakte in den Iran und zu künftigen iranischen Mitarbeitern knüpfen möchten, können an dem Programm „Iran-Horizonte“ teilnehmen.

Seit dem die Sanktionen gegen den Iran ausgesetzt sind, hoffen viele Unternehmen auf neue Geschäfte. © iStock
Seitdem die Sanktionen gegen den Iran ausgesetzt sind, hoffen viele Unternehmen auf neue Geschäfte. © iStock

Träger dieser Gemeinschaftsinitiative sind der  Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), das Auswärtigen Amt und das Goethe-Institut. Ihr Ziel ist es, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der Islamischen Republik zu stärken und ein Netzwerk von qualifizierten und Deutschland verbundenen Ansprechpartnern in Politik und Wirtschaft aufzubauen.

Wer kommt und wie lange?

Nach einer ersten Runde  im März und April 2016 geht das Programm nun in die zweite Runde. Im Rahmen von „Iran-Horizonte“ nehmen deutsche Unternehmen für insgesamt acht Wochen eine junge Arbeitskraft auf, die in der Regel erste Berufserfahrung gesammelt hat und über fortgeschrittene Deutschkenntnisse verfügt (mindestens Niveau B2). Die iranischen Hospitanten und Hospitantinnen werden nach einem individuellen Anforderungsprofil vermittelt, sodass die Gastgeber sehr gezielt relevante Kontakte in einen interessanten Markt knüpfen können.

Informationen zur Anmeldung

Die Hospitationen starten am 24. Oktober 2016. Deutsche Betriebe, die am Programm teilnehmen, beteiligen sich mit 1.500 Euro an den Lebenshaltungskosten ihres Gastes und stellen eine Unterkunft zur Verfügung. Die Kosten für das Sprachtraining, An- und Abreise, Versicherungen und für das Rahmenprogramm in Deutschland übernehmen die Oganisatoren. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 31. August bewerben. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Iran-Geschäft finden Sie in IranContact. Die nächste Ausgabe erscheint Ende September 2016.