Bescheidener Aufschwung in Osteuropa

Ausblick auf die Konjunktur in Osteuropa © OWC/sm
Das wiiw liefert einen aktuellen Ausblick auf die Konjunktur in Osteuropa © OWC/sm

WIEN. Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) erwartet in seiner aktuellen Konjunkturprognose für die mittel- und osteuropäischen Länder in den Jahren 2016 bis 2018 ein Trendwachstum von bis zu drei Prozent. Dabei wird der Haushaltskonsum vor allem in den mittel- und osteuropäischen EU-Ländern wachstumsbestimmend sein. In der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und der Ukraine scheint die konjunkturelle Talsohle erreicht. Nach starken wirtschaftlichen Verlusten unter anderem im Zuge des Ölpreisverfalls erfolgt nun voraussichtlich eine Phase der Stagnation, bevor wieder ein leichtes Wachstum erwartet werden kann.
Die Folgen des BREXIT-Entscheids könnte für einige Länder in Osteuropa direkte Folgen haben, schreiben die wiiw-Analysten. So ergeben sich für viele Polen (rund 790.000), Rumänen (170.000), Litauer (137.000) und Letten (102.000) Unsicherheiten im Hinblick auf ihren Verbleib im Vereinigten Königreich. Nennenswerte Handelsbeziehungen haben laut wiiw-Recherche vor allem Polen, die Türkei und Belarus. Aber auch die Slowakei, Tschechien und Lettland weisen einen Anteil von über fünf Prozent ihrer Güterexporte in das Vereinigte Königreich auf.

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