Balkan-Sourcing-Konferenz in Dortmund

Impression von der Balkan-Sourcing-Konferenz © BME/Frank Rösch
Impression von der Balkan-Sourcing-Konferenz © BME/Frank Rösch

FRANKFURT/MAIN. Die mehr als 400 Teilnehmer der 2. Balkan-Sourcing-Konferenz in der IHK zu Dortmund haben ein positives Fazit gezogen. „Über 45 deutsche Einkäufer trafen sich mit 125 ausgewählten Lieferanten aus Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Serbien, Kroatien, Mazedonien und Albanien“, so Olaf Holzgrefe, Leiter International Business Development & Affairs des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Zehn weitere deutsche Unternehmen nutzten die Chance, im Rahmen der Veranstaltung direkte Firmenkontakte aufzubauen. Insgesamt kamen mehr als 500 B2B-Gespräche zustande. Die zweite Balkan-Sourcing-Konferenz wurde von BME, BMWi, BMZ, GIZ sowie – stellvertretend für den DIHK – von der AHK Serbien und der IHK zu Dortmund organisiert.

Von Dortmund gehe ein klares Zeichen aus: Der Beschaffungsmarkt Balkan habe in den vergangenen Jahren für deutsche Einkäufer dank der Kostenvorteile und des guten technischen Niveaus seiner Lieferanten enorm an Bedeutung gewonnen. Die „Einkaufsinitiative Westbalkan“ zeige, dass „der Einkauf Brücken bauen kann“, so der stellvertretende BME-Vorstandsvorsitzende Silvius Grobosch in seiner Eröffnungsrede. Die Initiative soll Unternehmen des Westbalkans beim schnelleren Zugang zu den europäischen Absatzmärkten helfen.

Der BME habe in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Auslandshandelskammern außerordentlich positive Erfahrungen bei der Zusammenführung deutscher Einkäufer mit südosteuropäischen Lieferanten gemacht. Neben dem Beschaffungsmarkt in der Westbalkan-Region richte der BME sein Augenmerk auch auf die Länder Mittel- und Osteuropas. Nach den beiden ersten Kongressen werde es in diesem Jahr wieder ein „CEE Procurement & Supply Forum“ geben. Die Fachtagung findet am 19. Oktober in Prag statt.