China: Skoda investiert und plant SUV-Offensive

Skoda-Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier und Chen Zhixin, Präsident von SAIC Motor Corp. Ltd. präsentieren die Designstudie Skoda VisionS. © Skoda Auto
Skoda-Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier und Chen Zhixin, Präsident von SAIC Motor Corp. Ltd. präsentieren die Designstudie Skoda VisionS. © Skoda Auto

MLADA BOLESLAV. Der Automobilhersteller Skoda will im chinessichen Automobilmarkt präsenter werden. Zusammen mit seinem Joint-Venture-Partner  SAIC VOLKSWAGEN Automotive Co. Ltd.  will das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren rund zwei Milliarden Euro in den Ausbau der Skoda-Modellpalette in China investieren. Eine entsprecende Vereinbarung wurde Ende März von Volkswagen, SAIC Motor Corp. Ltd. und Skoda Auto im Beisein des chinesischen und des tschechischen Staatspräsidenten unterzeichnet. Mit 281.700 Fahrzeugen, die 2015 an Kunden in China ausgeliefert wurden, ist das Land mittlerweile Skodas größter Einzelmarkt weltweit. Dort wird derzeit rund Viertel des Gesamtabsatzes verkauft. Besonderes der in Anting gefertigte SUV Skoda Yeti hat es den Chinesen angetan. Der Absatz dieses Modells legte im Zeitraum Januar/Februar 2016 um mehr als 300 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Skoda bereitet derzeit zusammen mit seinem Joint-Venture-Partner eine umfassende SUV-Offensive für den chinesischen Markt vor. In diesem Zusammenhang wird die Designstudie Skoda VisionS dem chinesischen Publikum Ende April auf der Automobilshow in Peking erstmals vorgestellt.