WTO: Abbau von Agrar-Exportsubventionen, keine Einigung beim Thema Doha-Runde

WTO-Generaldirektor Roberto Azevêdo in Nairobi © WTO
WTO-Generaldirektor Roberto Azevêdo in Nairobi © WTO

NAIROBI. In der kenianischen Hauptstadt Nairobi haben sich die Teilnehmer der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) auf den schrittweisen Abbau von Exportsubventionen für Agrarprodukte in den kommenden Jahren verständigt. Dabei wird es für Industrie- und Entwicklungsländer unterschiedliche Fristen geben. Bei der Frage nach der Zukunft der Doha-Runde, die die weitere Liberalisierung des Welthandels zum Ziel hat, konnte dagegen keine Einigung erzielt werden. In einer Abschlusserklärung werden als Grund „fundamental unterschiedliche“ Standpunkte der Mitgliedsländer genannt. WTO-Generaldirektor Roberto Azevêdo verwies in Nairobi auf die Notwendigkeit weiterer Verhandlungen. Die Agenda zur Doha-Runde wurde im Jahr 2001 auf der WTO- Ministerkonferenz beschlossen und sollte ursprünglich spätestens Anfang 2005 abgeschlossen sein.