„Initiative 16+1“: Treffpunkt in Suzhou

Gruppenaufnahme in Suzhou © Kormányzati portál/Balázs Szecsődi
Gruppenaufnahme in Suzhou © Kormányzati portál/Balázs Szecsődi

SUZHOU. Die chinesische Stadt Suzhou war Treffpunkt für Vertreter aus insgesamt 16 mittel- und osteuropäischen Ländern und Chinas. Den Rahmen hierfür bildete die „Initiative 16+1“, zu der Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, Serbien, Tschechien und Ungarn gehören. In Suzhou fand das mittlerweile vierte Treffen der Initiative statt. In den Jahren zuvor war man in Warschau, Budapest und Belgrad zusammengekommen.
Die 16 Länder wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen zu China weiter vertiefen und hoffen zugleich auf milliardenschwere Kredite aus der Volksrepublik. Mit dem Geld sollen vor allem Investitionen in den Bereichen Infrastruktur und Energie finanziert werden. So unterzeichneten der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang und seine Amtskollegen Viktor Orbán aus Ungarn und Alexandar Vučić aus Serbien ein Abkommen zum Bau einer Eisenbahn zwischen Budapest und Belgrad, die von China mitfinanziert wird. Die Volksrepublik verfolgt seit einiger Zeit das Projekt „Neue Seidenstraße“. Durch die Wiederbelebung der alten Handelsrouten sollen chinesische Produkte schneller nach Europa gelangen – und umgekehrt.