Bank Austria muss Osteuropageschäft abtreten

Bank Austria in Wien © UniCredit
Bank Austria in Wien © UniCredit Group

MAILAND. Die UniCredit-Gruppe will bis zum Jahr 2018 insgesamt 18.200 Stellen abbauen und damit die Kosten um 1,6 Milliarden Euro reduzieren. Die Tochter Bank Austria muss die Verantwortung für das Mittel- und Osteuropageschäft mit aktuell 47.000 Mitarbeitern und 2.400 Filialen in der Region bis Ende 2016 nach Mailand abtreten. Nach Angaben von UniCredit sollen mit der Verlegung der Sparte die Synergien innerhalb des Konzerns erhöht werden. Über viele Jahre war das Osteuropageschäft der wichtigste Gewinnbringer für die Bank Austria. Zum Sparprogramm der UniCredit gehören auch Beteiligungsverkäufe, so der Verkauf der ukrainischen Tochterbank. Das Privatkundengeschäft der Bank Austria in Österreich soll verkauft oder umstrukturiert werden.