VIG: Solide Entwicklung im ersten Halbjahr 2015

Zentrale in Wien © Vienna Insurance Group/Robert Newald
Zentrale in Wien © Vienna Insurance Group/Robert Newald

WIEN. Die Vienna Insurance Group (VIG) verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2015 ein konsolidiertes Prämienvolumen von 4,9 Milliarden Euro – ohne Einmalerläge ein Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Alle Länder und Geschäftsbereiche lieferten einen positiven Ergebnisbeitrag. Der CEE-Anteil am Gewinn (vor Steuern) des Konzerns erhöhte sich im ersten Halbjahr 2015 auf 67 Prozent. Die Konzerngesellschaften in Tschechien leisteten den höchsten Beitrag zum Gewinn des Konzerns. Kooperativa, ČPP und PČS erwirtschafteten 88,1 Millionen Euro, ein Plus von 2,7 Prozent. In der Slowakei konnten die Konzerngesellschaften die verrechneten Prämien leicht steigern. In Polen erzielte die Gruppe verrechnete Prämien von 449,4 Millionen Euro. Die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen in Rumänien zeigte Wirkung. Die Konzerngesellschaften erwirtschafteten im 1. Halbjahr 2015 ein Prämienwachstum von 17,6 Prozent.

Die Konzerngesellschaften in den unter „Übrige Märkte“ zusammengefassten Ländern verzeichneten in den ersten sechs Monaten ein Rekordergebnis. Der Gewinn wurde im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 Prozent auf 30,9 Millionen Euro gesteigert. Dabei erwiesen sich Serbien, Bulgarien und das Baltikum in der Gewinnentwicklung als besonders erfolgreich. Die Baltischen Staaten haben sich für die Vienna Insurance Group zuletzt als interessanter Wachstumsmarkt gezeigt. Mit dem in Estland, Lettland und Litauen aktiven Lebensversicherer Compensa Life SE ist die VIG in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Der Kauf des größten litauischen Versicherungsvertriebs Finsaltas war ein nächster Schritt, sich in der Region als führender Anbieter von Lebensversicherungen zu positionieren. In Litauen wurde der neu gegründeten Compensa Nicht-Leben die Lizenz erteilt und in Lettland wurde der Nichtlebens-Versicherer Baltikums AAS erworben.