Holtmann India Desk: Know-how für Messen in Indien

Rudra Kanta Dutta, Leiter des India Desk © Holtmann Messe + Event
Rudra Kanta Dutta, Leiter des India Desk © Holtmann Messe + Event

LANGENHAGEN. Speziell für deutsche Unternehmen, die in Indien ausstellen möchten, hat der Langenhagener Messe-Spezialist Holtmann einen India Desk gegründet. Rudra Kanta Dutta, Leiter des India Desk, gibt Tipps für den gelungenen Messeauftritt in Indien, denn wer seinen deutschen Messestand unverändert nach Indien transportieren möchte, kann in Schwierigkeiten geraten. So sollte die Standgröße die Wichtigkeit des Unternehmens widerspiegeln. Ein Unternehmen, das in Europa Marktführer ist, kann sich in Indien nicht mit einem 20-Quadratmeter-Stand zufriedengeben. Das Standdesign in Indien ist dem in Deutschland recht ähnlich. Es dominieren gerade, klare Formen. Die Hallen für internationale Messen in Indien sind üblicherweise gut ausgestattet, es bestehen allerdings Besonderheiten beim Hallendesign. So lassen sich Gestaltungselemente meist nicht von der Decke hängen, da die meisten Hallen keine Fixierungspunkte aufweisen. Der enge Zeitrahmen indischer Messen erweist sich für viele Unternehmen als der größte Unterschied. Auf deutschen Messen stehen Ausstellern meist fünf oder mehr Tage für den Standbau zur Verfügung, in Indien beträgt die Aufbauzeit in der Regel nur zwei bis drei Tage. Das erfordert ein routiniertes Projektmanagement und mehr Personal vor Ort. Markteinsteigern empfiehlt sich ein professioneller Dienstleister, der die Arbeiten planen hilft und vor Ort koordinieren kann.