ICBC erweitert Filialnetz in Deutschland

Die ICBC (hier eine Pekinger Filiale) ist jetzt an fünf Standorten in Deutschland vertreten. © CC/pt
Die ICBC (hier eine Pekinger Filiale) ist jetzt an fünf Standorten in Deutschland vertreten. © CC/pt

HAMBURG/BERLIN. Die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) hat ihr Filialnetz in Deutschland erweitert. Am 25. Juni wurde die ICBC-Filiale in Hamburg feierlich eröffnet, am 26. Juni folgte die Berliner Filiale. Damit ist die ICBC in Deutschland an nunmehr fünf Standorten vertreten. Bereits im Juni 1999 wurde die erste deutsche Niederlassung der Bank in Frankfurt am Main gegründet. Im Januar 2010 wurde in Düsseldorf eine weitere deutsche Filiale eröffnet, im Oktober 2011 folgte die Filiale in München. Jiang Jianqing, Vorstandsvorsitzender der ICBC, sagte, das große Kooperationspotenzial in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen beider Länder und im Außenhandel sei eine gute Grundlage für eine Zusammenarbeit im Finanzbereich. Dazu wolle die ICBC beitragen und eine Brücke für die Wirtschafts- und Handelskontakte beider Staaten sein. China ist der fünftwichtigste Absatzmarkt für Berliner Produkte. 2014 exportierten Berliner Unternehmen dorthin Waren und Dienstleistungen im Wert von 635 Millionen Euro. Für die Wirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg liegt China mit Ausfuhren in Höhe von 4,2 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf der Export-Rangliste auf Platz drei. Die Handelskammer Hamburg zeigt sich zuversichtlich, dass angesichts der neuen ICBC-Filiale und der bereits seit 1993 bestehenden Filiale der Bank of China bald weitere chinesische Finanzinstitute folgen werden. Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz: „Wo Handel ist, da sind auch immer die Banken. Beides gehört untrennbar zusammen. Das zeigt  die Geschichte des Finanzplatzes Hamburg.“

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