HHLA bestellt drei neue Containerbrücken

Die HHLA hat bei ZPMC drei neue Containerbrücken bestellt. © HHLA
Die HHLA hat bei ZPMC drei neue Containerbrücken bestellt. © HHLA

HAMBURG. 500 bis 800 TEU konnten Containerschiffe der ersten Generation Ende der 1960er-Jahre laden. Mittlerweile befördern deren Nachfolger ein Vielfaches der damaligen Lademenge. Die immer größeren Containerschiffe erfordern ein „Mitwachsen“ der Häfen und insbesondere auch der Hafenausrüstungen. Im Rahmen ihres langfristig angelegten Programms zur schiffsgrößenspezifischen Anpassung und zur Produktivitätssteigerung hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) Anfang Juni drei neue Containerbrücken für den Container Terminal Burchardkai (CTB) bestellt. Mit diesen hochmodernen Brücken können Schiffe mit einer Kapazität von 20.000 Standardcontainern (TEU) abgefertigt werden. Damit erweitert der CTB seine Kapazitäten für die neueste Generation von Großschiffen. Geliefert werden die Containerbrücken vom chinesischen Hersteller ZPMC.

HHLA-Vorstandsmitglied Dr. Stefan Behn unterstreicht die Bedeutung der Investition: „Die Zahl der Anläufe von sehr großen Schiffen an unseren Hamburger Terminals steigt ständig an. Mit den zusätzlichen Brücken gewinnen wir Kapazität und Flexibilität, um die Schiffe auch weiterhin mit der hohen Produktivität abfertigen zu können, die unsere Kunden gewohnt sind. Gleichzeitig sorgen wir mit einer Vielzahl von Maßnahmen für eine effizientere Koordination der Verkehre – und zwar auf der Wasserseite wie auf der Landseite.“

Die neuen Brücken werden am Liegeplatz 5/6 eingesetzt. Sie sind für Containerschiffe mit 24 Containerreihen quer ausgelegt und dank ihrer 74 Meter langen Ausleger für die 20.000-TEU-Schiffe sehr gut gerüstet. Die neuen Brücken können im Tandembetrieb arbeiten. Mit einem Hub ist es möglich, zwei 40-Fuß-Container oder vier 20-Fuß-Container zu bewegen. Jede Brücke wiegt 2.400 Tonnen und hat eine maximale Nutzlast von 110 Tonnen.