Ungarn: Martin als Präsident der DUIHK bestätigt

Ministerpräsident Viktor Orbán spricht vor der Mitgliederversammlung © DUIHK/Pelsőczy
Ministerpräsident Viktor Orbán spricht vor der Mitgliederversammlung © DUIHK/Pelsőczy

BUDAPEST. Die Mitgliederversammlung der Deutsch‐Ungarischen Industrie‐ und Handelskammer (DUIHK) hat Dale A. Martin, CEO der Siemens Zrt., erneut zu ihrem Präsidenten gewählt. Ministerpräsident Viktor Orbán hob in einer Rede vor den Mitgliedern der Kammer die außerordentlich große Bedeutung der in Ungarn tätigen deutschen Unternehmen für die Wirtschaft des Landes hervor. Zuvor hatte sich der Vorstand der DUIHK mit Ministerpräsident Orbán und Wirtschaftsminister Mihály Varga in einem Gespräch zu aktuellen Fragen der deutsch‐ungarischen Wirtschaftsbeziehungen und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Ungarn ausgetauscht.

In seiner Rede vor den DUIHK-Mitgliedern betonte Premier Orbán, dass die in Ungarn tätigen deutschen Unternehmen gut 300.000 Arbeitsplätze geschaffen haben und damit das Einkommen für über eine Million Ungarn sichern. „Das 2014 erreichte Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent wäre ohne die deutschen Unternehmen nicht möglich gewesen“, so der Ministerpräsident. In Bezug auf die Wirtschaftspolitik erklärte Orbán, dass sich deren wichtigste Elemente im kommenden Jahr nicht wesentlich ändern werden. So würden die Grundzüge der Besteuerung unverändert bleiben und die Regierung werde auch weiterhin am Ziel festhalten, das Haushaltsdefizit auf weniger als drei Prozent des BIP zu begrenzen sowie die Verschuldung zurückzufahren.