Quehenberger: Umsatz 2014 legt um 14 Prozent zu

Jahrespressekonferenz in Wien © Quehenberger Logistics
Jahrespressekonferenz in Wien © Quehenberger Logistics

STRASSWALCHEN. Quehenberger Logistics hat 2014 den Umsatz um 60 Millionen auf 485 Millionen Euro gesteigert. Das war gleichbedeutend mit einem Zuwachs von 14 Prozent. Die gezielte Erweiterung der Niederlassungen in Deutschland, der Ausbau des Großkundengeschäfts und der Einstieg in neue Produktbereiche hätten dazu beigetragen, dass das Unternehmen deutlich über dem Markt gewachsen ist. Nun stehe das organische Wachstum im Vordergrund, betonten die beiden Eigentümer Christian Fürstaller und Rodolphe Schoettel bei einer Pressekonferenz in Wien.

Im vergangenen Jahr wurden 13 Standorte in fünf Ländern integriert, die das Unternehmen zu Jahresbeginn 2014 von der luxemburgischen Logwin übernommen hatte. Dadurch wurde die Marktstellung in Südosteuropa erheblich ausgebaut. Mit Mazedonien wurde das eigene Netzwerk auf 18 Länder ausgeweitet. Durch die Exklusiv-Partnerschaft mit der Transalkim Türkei konnte auch der Markt Türkei erschlossen werden. 2014 wurden die intermodalen Verkehre aus Westeuropa nach Rumänien, Griechenland bis in die Türkei signifikant ausgebaut. In der Kernbranche Automotive einschließlich der Reifen- und Ersatzteillogistik konnten mehrere Großkunden neu gewonnen werden, unter anderem wurde in Russland ein völlig neues Regional Distribution Center (RDC) für Ersatzteile aufgebaut.

Mit den Zukäufen im Jahr 2014 sei die geographische Expansion vorerst abgeschlossen. Nun verfüge man über eine stabile operative Basis, um im Dreieck Deutschland-Russland-Türkei organisch weiter zu wachsen. „Wir haben eine starke Dynamik entwickelt, um unsere Chancen in Zentral- und Osteuropa zu nutzen. Heute sind wir im Kerngeschäft Ost-West-Logistik ein namhafter Mitspieler, dessen Kompetenz anerkannt wird“, so Schoettel. 2015 will das Logistikunternehmen die 500 Millionen-Euro-Umsatzgrenze klar überspringen.