KfW-Darlehen für Stromtrasse im Kaukasus

Die KfW unterstützt den Bau einer Hochspannungsleitung zwischen Georgien und Armenien. © KfW-Bildarchiv
Die KfW unterstützt den Bau einer Hochspannungsleitung zwischen Georgien und Armenien. © KfW-Bildarchiv

FRANKFURT/MAIN. Die KfW-Bank vergibt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 85,2 Millionen Euro für den Ausbau der Stromübertragungsnetze zwischen Armenien und Georgien. Dies teilte die KfW Anfang Dezember 2014 mit. Kreditnehmer ist der armenische Netzbetreiber High Voltage Electricity Network (HVEN). Das Vorhaben schafft die Voraussetzungen für einen zuverlässigen und flexiblen Stromaustausch zwischen Armenien und Georgien sowie anderen Ländern der Kaukasusregion. Das Projektkosten in Höhe von 132,5 Millionen Euro werden von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und aus dem EU-Programm Neighbourhood Investment Facility (NIF) mitfinanziert. Es ergänzt das abgeschlossene Vorhaben (270 Millionen Euro Gesamtinvestition) „Schwarzmeerenergieverbund“, das zuvor die Verknüpfung des georgischen und türkischen Stromnetzes herstellte. Im Rahmen des Vorhabens erfolgt nun der Ausbau des armenischen Stromübertragungsnetzes sowie der Anschluss an das georgische Elektrizitätsnetz durch den Bau einer Hochspannungsleitung zwischen beiden Ländern sowie einer Umspannstation am Systemübergang Armeniens zu Georgien.