6. Energieeffizienzforum in Jekaterinburg

Jelzin-Denkmal in Jekaterinburg  © OWC
Jelzin-Denkmal in Jekaterinburg © OWC

JEKATERINBURG.  Auf dem Deutsch-Russischen Energieeffizienzforum in Jekaterinburg am 9. Dezember berieten Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über innovative Effizienztechnologien in Kommunen und Industrie sowie Kooperationsmöglichkeiten zwischen deutschen und russischen Unternehmen im Bereich Energieeffizienz. Es war bereits das sechste Treffen zu diesem Thema. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) richtete das Forum gemeinsam mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, der Regierung des Swerdlowsker Gebiets und der Föderalen Universität Ural „Boris Jelzin“ aus.

„Russland möchte sein Energiesystem mit fortschrittlichen Technologien modernisieren“, so Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Deutschland mit seiner hochmodernen Effizienztechnik und seiner langjährigen Erfahrung ist dabei ein guter Partner. Die dena arbeitet daher schon lange mit Russland zusammen.“ Neben Firmen wie 50Hertz Transmission, WILO und Viessmann wirkten von deutscher Seite auch Vertreter kommunaler Einrichtungen am Forum mit, zum Beispiel die Stadtwerke Halle. Von russischer Seite waren unter anderem die Netzbetreiber Rosseti und MRSK Ural, das Wärmeversorgungsunternehmen KES sowie Unternehmen aus dem Kommunal- und Gebäudebereich vertreten.

Auf der Tagesordnung standen Beiträge über Energieeffizienzprojekte in den Bereichen Stromnetze, Wärmeversorgung und Gebäude sowie über die Modernisierung der kommunalen Energieinfrastruktur in Russland. Von besonderem Interesse war dabei die Frage, wie technische Lösungen unter den jeweiligen Marktbedingungen erfolgreich finanziert und realisiert werden können. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die russisch-deutsche Partnerschaft große Potenziale bietet, diese Themen in Russland voranzubringen.

Sponsoren des Forums waren der Verteilnetzbetreiber MRSK Ural, der Pumpenhersteller WILO und der Anbieter für Nah- und Fernwärmetechnik Yados. Medienpartner war die russische Zeitschrift green city.