Osteuropaverein ernennt wissenschaftlichen Beirat

Gernot Erler übernimmt den Vorsitz des Beirats. © SPD/S.Knoll/F.Jänicke
Gernot Erler übernimmt den Vorsitz des Beirats. © SPD/S.Knoll/F.Jänicke

BERLIN/HAMBURG. Der Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft hat zum 6. November einen wissenschaftlichen Beirat ernannt. Den Vorsitz übernimmt Gernot Erler, Mitglied des Bundestags und Koordinator der Bundesregierung für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft. Neben ihm gehören dem Gremium sieben weitere führende Persönlichkeiten der deutschen Osteuropaforschung an. Dazu zählen unter anderem der Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, Joachim Rogall, sowie der Politikwissenschaftler und Inhaber des Lehrstuhls für Osteuropa-Studien an der Freien Universität Berlin, Klaus Segbers. Der wissenschaftliche Beirat wurde ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Forschung und Wirtschaft zu stärken und zu einer sachlichen Analyse der gesellschaftlichen und ökonomischen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen östlichen und südöstlichen Nachbarn beizutragen. In einem seiner ersten Projekte wird sich der wissenschaftliche Beirat mit dem EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine befassen.