Chinesisches Zentrum eröffnet Bildungzentrum

Feierliche Eröffnung der Bildungsakademie in Peking © CC/pt
Feierliche Eröffnung der Bildungsakademie in Peking © CC/pt

PEKING. »Wer das andere Ufer sicher erreichen will, muss stabile Brücken bauen«, sagte Hans-Dieter Goedecke, Vorstandsvorsitzender des Chinesischen Zentrums, Hannover e.V., heute morgen in Peking anlässlich der offiziellen Eröffnung der German Education Center Co., Ltd., einer Tochtergesellschaft des Chinesischen Zentrums. Das Chinesische Zentrum habe in den vergangenen Jahren erfolgreich eine Reihe von Brücken zwischen China und Deutschland gebaut, so Goedecke, und sich dabei in starkem Maße auf die Aus- und Weiterbildung von chinesischen Fachkräften konzentriert, insbesondere in der Kfz-Technik, in jüngster Zeit auch in der Altenpflege. 5.000 junge Chinesen haben diese Möglichkeit der Qualifizierung in Deutschland in den vergangenen Jahren genutzt. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der mit einer Wirtschaftsdelegation vom 9. bis 15. November Shanghai, die niedersächsische Partnerprovinz Anhui und Peking besucht, betonte die Bedeutung der Bildungskooperation in den deutsch-chinesischen Beziehungen und verwies dabei auf den deutschen »Exportschlager duale Berufsausbildung«. In einer sich schnell verändernden Welt seien aber auch die Berufsbilder in einem schnellen Wandel begriffen, was bedeutet, dass »lebenslanges Lernen notwendig ist«. Neben der beruflichen Grundausbildung kämen Qualifizierung und Weiterbildung eine immer größere Bedeutung zu. Hier setzt das von der Dekra Akademie GmbH, der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und vom Bundesministerium für Forschung und Bildung unterstützte German Education Center an. Denn es könne nicht jeder Chinese nach Deutschland zur Ausbildung kommen, so Goedeke, der hinzufügte: »Wer in Deutschland das Chinesische Zentrum erfolgreich aufbauen konnte, wird auch in China eine Bildungsakademie zum Erfolg bringen.«