Deutsch-Türkischer Innovationsgipfel brachte Industrie und Wissenschaft zusammen

Der türkische Industrieminister Fikri Işık im Gespräch mit den Konferenzteilnehmern. © Global Success GmbH
Der türkische Industrieminister Fikri Işık im Gespräch mit den Konferenzteilnehmern. © Global Success GmbH

FRANKFURT. Am 21. Oktober fand in Frankfurt am Main im Rahmen des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres der erste Deutsch-Türkische Innovationsgipfel statt. Hochrangige Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft tauschten Erfahrungen aus und diskutierten erste Schritte einer langfristigen länderübergreifenden Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung.
Eröffnet wurde der Innovationsgipfel am Frankfurter Flughafen vom türkischen Minister für Industrie, Technologie und Forschung, Fikri Işık, und von Volker Rieke, Ministerialdirektor für europäische und internationale Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Bildung beim Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung (BMBF).
Der Gipfel, der auf eine Initiative von Global Success Club zurückgeht, brachte nicht nur Forschungsorganisationen wie den TÜBITAK (Türkischer Technologie- und Forschungsrat), das Türkische Patentinstitut, das Frankfurter Innovationszentrum für Biotechnologie (FIZ) und das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung zusammen, sondern auch Industrieunternehmen aus beiden Ländern.
Das jährliche Budget für die Förderung internationaler Forschungsprojekte sei vom BMBF im Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahr 2014 seit 2008 auf über 420 Millionen Euro mehr als verdoppelt worden, erläuterte Volker Rieke in seiner Eröffnungsrede und betonte die Bedeutung von Innovationsprojekten, in denen die Wissenschaft und die Industrie zusammenarbeiten. Mit TÜBITAK zusammen hat das BMBF das Förderprogramm 2+2 mit einem jährlichen gemeinsamen Budget von sechs Millionen Euro initiiert. Damit werden je ein Forschungsinstitut oder eine Hochschule und ein Industrieunternehmen aus Deutschland und der Türkei bei Innovationsprojekten gefördert, so Rieke.

Wissenschaftsattaché für Berlin
Der türkische Minister Fikri Işık kündigte in seiner Rede an, dass demnächst ein Wissenschaftsattaché nach Berlin entsandt wird. Er glaubt, dass dieser einen großen Beitrag für die Weiterentwicklung der Deutsch-Türkischen Wissenschafts- und Technologiepartnerschaften leisten wird.
Minister Işık und seine Delegation haben unter anderem auch das Frankfurter Innovationszentrum für Biotechnologie besucht, wo der zweite Tag des Gipfels stattgefunden hat. Sowohl hier als auch in Darmstadt, im GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung hat die Delegation sich über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit informiert.
„Mit dem Ziel nachhaltige F&E-Kooperationen zwischen der Türkei und Deutschland zu fördern, haben wir diesen Gipfel erstmalig realisiert. Wir sind sehr geehrt durch die Aufmerksamkeit, die wir von der Politik und der Wirtschaft bekommen haben“, sagte Işınay Kemmler, Initiatorin und CEO des Global Success Clubs, des ersten internationalen Netzwerks für Führungskräfte innovativer und internationaler Industrieunternehmen. Sie kündigte eine Wiederholung des Deutsch-Türkischen Innovationsgipfels an und will auch im kommenden Jahr wieder Führungskräfte aus der Industrie und Wissenschaft zusammenbringen. Quelle: Global Success Club

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