Ost- und Mitteleuropa Verein will wirtschaftliche Verflechtung stärken

OMV-Vorsitzender Marcus Felsner zum Sommerfest am Wannsee © OWC
OMV-Vorsitzender Marcus Felsner zum Sommerfest am Wannsee © OWC

BERLIN. Der Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. (OMV) will dazu beitragen, dass die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern gestärkt wird. „Unser Verband wird gegenwärtig so dringend gebraucht wie seit Langem nicht“, sagte Marcus Felsner, Vorsitzender des Ost- und Mitteleuropa Vereins, zur Eröffnung des Sommerfestes im Veranstaltungszentrum der Landesbank Berlin am Wannsee. Der OMV habe sich in der Debatte um die Russland-Ukraine-Krise öffentlicher Äußerungen und Ratschläge für die Politik enthalten und stattdessen eine Debatte mit den Mitgliedern angeschoben, wie die einzigartige Verflechtung der Volkswirtschaften innerhalb der EU auch auf weitere Länder übertragen werden könne. Der Erfolg der deutschen Wirtschaft beruhe nicht auf der Ingenieurskunst, sondern auf der Verflechtung der Firmen mit den Nachbarn, auch den östlichen Nachbarn, so der OMV-Chef. So werde der Verband im Herbst Regierungsmitglieder und Unternehmensvertreter der Visegrád-Staaten zu einer Veranstaltung zum Thema „Energiesicherheit in Mitteleuropa“ einladen. Zur ordentlichen Mitgliederversammlung des OMV, die vor dem Sommerfest stattfand, sprach Alexander Rahr über die aktuelle Situation in Russland und die Beziehungen EU-Russland angesichts der Ukraine-Krise. Die Mitglieder bestätigten Andreas Kern, Mitglied des Vorstandes der HeidelbergCement AG, Norbert Siebels, Geschäftsführer der Klassmann-Deilmann GmbH, Peer Witten, Mitglied des Gesellschafterrates der OTTO-Group, und Claus Zoellner, Vorsitzender des Beirates der Accumulatorenwerke HOPPECKE Carl Zoellner & Sohn GmbH, als neue Vorstandsmitglieder des OMV. Am 20. November wird der Verband auf dem Osteuropa Wirtschaftstag sein 25-jähriges Jubiläum feiern.