OMV und Gazprom unterzeichnen South-Stream-Vertrag

Alexej Miller und Gerhard Roiss in Wien © OMV
Alexej Miller und Gerhard Roiss in Wien © OMV

WIEN. Anlässlich des Besuchs des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin am 24. Juni in Wien unterzeichneten Alexej Miller, Vorstandschef des Gazprom-Konzerns, und Gerhard Roiss, Generaldirektor des österreichischen Energieunternehmens OMV, die Aktionärsvereinbarung für die South Stream Austria GmbH. Das Abkommen sieht die Zusammenarbeit beim Bau des österreichischen Abschnitt der South-Stream-Gaspipeline mit einer jährlichen Kapazität von 30 bis 32 Milliarden Kubikmeter von der ungarischen Grenze bis zum Endpunkt in Baumgarten vor. Als Teil der Vereinbarung wurde auch die finale Investitionsentscheidung auf Basis gemeinsam beschlossener Kriterien für den Pipeline-Bau in Österreich getroffen. Ebenso wurde ein Maßnahmenplan für 2014 bis 2016 unterzeichnet.
Die Vertragsparteien erwarten die entsprechenden Baugenehmigungen bis Ende 2015. South Stream soll Ende 2016 in Österreich in Betrieb gehen.
Im Jahr 2010 wurde ein Regierungsabkommen für die Implementierung des Projekts in Österreich unterzeichnet. Im Jahr 2011 gründeten Gazprom und die OMV die gemeinsame Projektgesellschaft South Stream Austria GmbH für den Bau von South Stream in Österreich. Am 29. April 2014 unterzeichneten Gazprom und die OMV eine Absichtserklärung, das South Stream Projekt in Österreich zu errichten.
Seit 1968 wurden mehr als 187 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas nach Österreich geliefert, 5,2 Milliarden Kubikmeter davon im Jahr 2013.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here