Joint Venture von Fresenius mit Sistema genehmigt

EU-Kommission genehmigt Russland-Kooperation ©OWC
EU-Kommission genehmigt Russland-Kooperation ©OWC

BRÜSSEL. Die europäische Wettbewerbsaufsicht hat ein Gemeinschaftsunternehmen des Bad Homburger Gesundheitskonzerns Fresenius mit dem russischen Mischkonzern Sistema genehmigt. Das Gemeinschaftsunternehmen wird Impfstoffe und weitere Pharma- und Biotechprodukte in Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten herstellen und vertreiben. Die Europäische Kommission kam bei ihrer Fusionskontrolle zu dem Schluss, dass der Zusammenarbeit beider Konzerne keine Wettbewerbsbedenken entgegenstehen, da das Gemeinschaftsunternehmen ausschließlich außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums aktiv ist.
Das Joint Venture startet Fresenius Kabi, eine Gesellschaft des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitskonzerns, mit der CJSC Binnopharm, einem in Russland tätigen Pharmaunternehmen. Fresenius Kabi wird dafür sein bestehendes Geschäft in Russland und den GUS-Staaten in das neu gegründete Unternehmen einbringen und 51 Prozent der Anteile halten. Binnopharm gehört der russischen Beteiligungsgesellschaft Sistema JSFC, einem der größten Unternehmen des Landes.