Hape baut Kapazitäten in China aus

Die Nachfrage nach Hape-Produkten steigt auch in China. © Hape
Die Nachfrage nach Hape-Produkten steigt auch in China. © Hape

KÖLN. Der Spielzeughersteller Hape baut seine Logistik und Lagerkapazitäten in China weiter aus. Für ein Logistikzentrum in der Hafenstadt Ningbo stellt die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH der Hape International Ningbo Ltd. (Hape) ein langfristiges Darlehen in Höhe von zehn Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem baut das Unternehmen ein Bambus-Forschungszentrum sowie die Holzteileproduktion in Guizhou aus, einer der ärmsten Provinzen Chinas.  Die 1986 von dem deutschen Unternehmer Peter Handstein gegründete Hape Holding AG ist heute weltweit führend im Segment pädagogische Holzspielwaren. Zur Gruppe gehört auch die deutsche Käthe Kruse GmbH. Hape produziert Holzspielzeug für renommierte Markenhersteller und hat die Eigenmarke „Hape“ als zweites Standbein aufgebaut. Mit dem geplanten Logistikzentrum in Hafennähe reagiert Hape auf die steigende Nachfrage aus China, den USA und Europa. Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 1.500 Mitarbeiter weltweit und exportiert in über 60 Länder. Außerdem sichert Hape rund 7.500 Arbeitsplätze in Zuliefererbetrieben an überwiegend ländlichen Standorten in China. Produziert wird ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen und mit wasserbasierten Farben. Bereits seit 2005 gibt es ein umfassendes Spielwarensortiment aus Bambus. Besonderen Wert legt Hape auf eine energieeffiziente Produktion sowie umweltfreundliche Verpackungen und Aufbereitung von Brauchwasser.  Mit Hape begleitet die DEG einen langjährigen Kunden, der sich durch sein umwelt- und sozialverträgliches Engagement auszeichnet. Hape zahlt im nationalen Vergleich weit überdurchschnittliche Löhne, außerdem Wohn- und Essenszuschüsse und den Transport zum Arbeitsplatz. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern verschiedene Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, etwa zum Qualitätsmanagement.  Ergänzend zu der Investitionsfinanzierung hat die DEG Hape Fördermittel aus dem develoPPP.de-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bereitgestellt. Kofinanziert wurde damit unter anderem die Qualifizierung von Baumbusbauern und -verarbeitern sowie von klein- und mittelständischen Holzspielzeugproduzenten.