east forum Berlin will zum Aufbau von neuem Vertrauen beitragen

Das east forum Berlin findet am 9. und 10. April statt. © Marc Darchinger
Das east forum Berlin findet am 9. und 10. April statt. © Marc Darchinger

Am 9. und 10. April 2014 findet zum zweiten Mal das east forum Berlin statt. Unternehmer und Politiker aus Ost und West wollen dort die drängendsten wirtschaftspolitischen Themen diskutieren. Angesichts der gegenwärtigen Auseinandersetzungen um die Zukunft der Ukraine, die von Sanktionsdrohungen begleitet werden, rückt die Frage nach den zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen in Europa in den Mittelpunkt des Forums. „Eine Aufgabe des diesjährigen east forum Berlin wird es sein, über diesen gemeinsamen Dialog neue Brücken zwischen Ost und West zu bauen“, betont Giuseppe Vita, Vorsitzender des Verwaltungsrats der UniCredit.
„Die zunehmende Konkurrenzsituation von EU-Binnenmarkt und Zollunion gehört zu den Hauptgründen der gegenwärtigen Zerreißprozesse in Osteuropa“, sagte Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. „Länder wie die Ukraine sind sowohl auf funktionierende Handelsbeziehungen mit der EU als auch auf den Austausch mit Russland angewiesen. Die Suche nach einer Wirtschaftsarchitektur in Europa, die allen Ländern den bestmöglichen Austausch mit ihren Nachbarn ermöglicht, ist deshalb entscheidend für eine friedliche Zukunft unseres Kontinents. Hier wollen wir mit dem east forum Berlin Wege aufzeigen.“
Das east forum Berlin wird am Abend des 9. April im Deutschen Historischen Museum von Giuseppe Vita, Eckhard Cordes und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit eröffnet. Rund 20 Botschaften und Initiativen präsentieren sich mit eigenen Ständen und stehen für Gespräche zur Verfügung. Erwartet werden zu der zweitägigen Konferenz insgesamt rund 200 Teilnehmer aus 20 Ländern. Weitere Informationen zu Teilnehmern und zum Programm des east forum Berlin finden Sie auf der Seite: www.eastforum-berlin.de.