Krim-Krise: EU beschließt Sanktionen gegen 21 Personen

Janukowitsch hat Einreiseverbot in die USA, Präsident Putin steht auf keiner Sanktionsliste © Ukr. Präsidialamt
Janukowitsch hat Einreiseverbot in die USA, Putin steht auf keiner Sanktionsliste. © Ukr. Präsidialamt

BRÜSSEL. Die EU hat nach einer Beratung der EU-Außenminster in Brüssel am 17. März Sanktionen gegen 21 Personen beschlossen, die verantwortlich sind für Aktionen, die die territoriale Integrität der Ukraine untergraben oder bedrohen sowie für Personen und Institutionen, die mit diesen Menschen im Zusammenhang stehen. Die Betroffenen werden mit einem Einreiseverbot belegt und ihre in der EU bestehenden Konten werden eingefroren. Auf der Sanktionsliste der EU stehen die Ukrainer Sergei Aksjonow, Regierungschef der Krim, Rustam Temirgalijew, Krim-Vizeregierungschef, Wladimir Konstantinow, Vorsitzender des Krim-Parlaments, Alexej Tschaly, Denis Beresowski, Pjotr Sima, Jurij Scheretzow, Sergej Zekow sowie die Russen Viktor Oserow, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Föderationsrates, Wladimir Djabarow, Vizevorsitzender des internationalen Ausschusses des Föderationsrates, Andrej Klischas, Abgeordneter im Föderationsrat, Jewgenij Buschmin, Vizesprecher des Föderationsrates, Alexander Totonow, Mitglied des Kulturausschusses des Föderationsrates, Oleg Pantelejew, Vizevorsitzender des Parlamentsausschusses des Föderationsrates, die Abgeordneten der Staatsduma Sergej Mironow, Leonid Sluzki, Sergej Schelesnjak, Nikolaj Ryschkow sowie die Militärs Alexander Witko, Anatolij Sidorow und Alexander Galkin. Die Sanktionen der USA betreffen unter anderem den stellvertretenden Regierungschef Dmitrij Rogosin, die Vorsitzende des Föderationsrates Valentina Matwijenko sowie die Präsidentenberater Sergej Glasjew und Wladislaw Surkow.