Produktionsstart des Škoda Rapid in Kaluga

Seit Ende Februar wird der Škoda Rapid auch in Kaluga gebaut. © Škoda
Seit Ende Februar wird der Škoda Rapid auch in Kaluga gebaut. © Škoda

KALUGA. Seit Ende Februar läuft der Škoda Rapid auch in Russland vom Band – im russischen Volkswagen-Werk Kaluga, das im Zuge dessen für 79 Millionen Euro erweitert wurde. Die Markteinführung des Škoda Rapid in Russland startet Ende April. „Mit dem Produktionsstart in Kaluga geht der Rapid in unserem weltweit drittstärksten Markt an den Start“, sagte der Škoda-Vorstandsvorsitzende Winfried Vahland. Die Ende 2012 eingeführte Kompaktlimousine produzieren und verkaufen die Tschechen außerdem in China und Indien. Bislang wurden weltweit 130.000 Fahrzeuge des neuen Modells an Kunden ausgeliefert.
Škoda will in Russland weiter wachsen. Mitte Februar startete bereits die Produktion des Škoda Yeti in Nishnij Nowgorod – neben Kaluga der zweite Škoda-Fertigungsstandort in Russland. 2013 lieferte der tschechische Hersteller 87.500 Fahrzeuge an russische Kunden aus.
Die Volkswagen Group RUS hat Anfang März unter anderem für die Fertigung des Škoda Rapid eine neue Produktionsstätte in Kaluga in Betrieb genommen. In den rund 9.200 Quadratmeter großen Erweiterungsbau hat Volkswagen insgesamt 19 Millionen Euro investiert, hinzu kamen noch einmal 60 Millionen Euro für die Ausrüstung der neuen Linie. „Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen setzen wir unser Investitionsprogramm in Russland fort, um neue Produkte einzuführen, die speziell auf unsere russischen Kunden ausgerichtet sind“, sagte Marcus Osegowitsch, Generaldirektor der Volkswagen Group Rus. Jährlich können in Kaluga bis zu 225.000 Autos vom Band rollen. Zusammen mit dem Škoda Rapid werden dort auch die Volkswagen-Modelle Polo Sedan und Tiguan sowie der Škoda Fabia produziert.