Transsib: Russland zapft Wohlstandsfonds für Modernisierung an

Die Transsib startet in Moskau und geht bis in die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar © OWC
Die Transsib geht von Moskau nach Ulaanbaatar © OWC

MOSKAU. Zur Finanzierung wichtiger Infrastrukturprojekte zieht Russland seinen Wohlfahrtsfond heran. Verkehrsminister Maxim Sokolow kündigte vergangenen Freitag an, dass aus dem Sondervermögen des Staates 150 Milliarden Rubel (rund 3,4 Milliarden Euro) in den Ausbau der Eisenbahnstrecken im Osten des Landes fließen werden. Modernisiert werden sollen vorrangig die Transsibirische Eisenbahn und die Baikal-Amur-Trasse. Der Fond werde daher Vorzugsaktien der Staatsbahn RZD im gleichen Wert kaufen, deren Emission geplant sei, so der Minister. Präsident Wladimir Putin erinnerte am selben Tag daran, dass die Regierung für die Transsib und zwei weitere wichtige Verkehrsprojekte in der ersten Phase 450 Milliarden Rubel (10,3 Milliarden Euro) eingeplant habe. Dazu zählen der Bau einer neuen Hochgeschwindigkeitstrasse von Moskau in das etwa 800 Kilometer entfernte Kasan sowie der neue Autobahnring um die russische Hauptstadt.

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