Zentralasien für Deutschland überlebensnotwendig

Podiumsdiskussion zu Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit © OWC
Podiumsdiskussion zu Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit
© OWC

BERLIN. „Die Kooperation zwischen Deutschland und den Ländern Zentralasiens sowie der Mongolei ist überlebensnotwendig, wenn wir den globalen Anschluss nicht verpassen wollen.“ Zu diesem Fazit kam Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in seiner Begrüßungsansprache zur  Wirtschaftskonferenz Zentralasien im Haus der Deutschen Wirtschaft. Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bot den etwa 300 Teilnehmern Unterstützung bei der Markterschließung in der Region an: „Wir unterstützen Ihr Engagement, wenn es sich wirtschaftspolitisch lohnt“, sagte der Minister. Das Ministerium verstehe sich auch als Servicestelle für die Wirtschaft. Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler versprach den teilnehmenden Unternehmen, dass Hermes-Bürgschaften, Investitionsgarantien und ungebundene Finanzkredite weiter zur Verfügung stehen werden. Er kritisierte vor allem die Alltagskorruption in Zentralasien, die die junge Generation in der Region erlebe. Deutschland brauche eine weitere Öffnung der Märkte und wünsche sich faire Wettbewerbsbedingungen. Am heutigen zweiten Konferenztag beraten die Teilnehmer in Arbeitskreisen zur Agrarwirtschaft, zu Rohstoffen, Gesundheitswirtschaft, Transport, berufliche Bildung, Energieeffizienz und Finanzierung.