Chinas Westen zunehmend beliebter für Auslandsinvestitionen

FDI in 100 Mio US$; Quelle: National Bureau of Statistics of China/Deloitte Research
FDI in 100 Mio US$; Quelle: National Bureau of Statistics of China/Deloitte Research

FRANKFURT/MÜNCHEN. Shanghai ist und bleibt die begehrteste Stadt für ausländische Investitionen in China. Das zeigt die Rangliste beliebter chinesischer Investitionsstandorte, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte Mitte April veröffentlichte. Aber auch der Westen Chinas holt auf. Mit Chengdu, der Provinzhauptstadt von Sichuan, und der Mega-Metropole Chongqing haben sich zwei Zentren im Hinterland abseits der Süd- und Ostküste, weit nach vorne geschoben. Der Plan der chinesischen Regierung, den bislang eher schwach entwickelten Westen für Investoren attraktiver zu machen, scheint aufzugehen. Zwar ist Shanghai auch bei deutschen Firmen die häufigste Wahl – etwa 1.500 deutsche Unternehmen haben sich hier angesiedelt. Aber bereits über 100 Betriebe entschieden sich bereits für Chengdu und Chongqing.
Der erfolgreichste Investitionsstandort in China ist seit 2000 unverändert die Hafenmetropole Shanghai. Die Städte Guangzhou und Shenzhen haben die Plätze zwei und drei eingebüßt und finden sich heute auf Platz elf und zehn. Aktuelle Nummer zwei ist Tianjin vor Dalian und Suzhou.