Kiekert errichtet ersten russischen Standort

Der Stammsitz von Kiekert liegt in Heiligenhaus (NRW) © Kiekert
Der Stammsitz von Kiekert in Heiligenhaus (NRW) © Kiekert

HEILIGENHAUS. Der deutsche Automobilzulieferer Kiekert will unweit von Nabershnyje Tschelny in der russischen Teilrepublik Tatarstan eine eigene Produktionsstätte errichten. Bereits Ende dieses Jahres sollen dort die ersten Türschließsysteme für russische und internationale Fahrzeughersteller vom Band laufen, teilte Kiekert Anfang März mit. Die Investitionssumme blieb ungenannt. Das Werk sei jedoch „auf Wachstum angelegt“ und soll in den kommenden Jahren sukzessive vergrößert werden.
Die Lieferungen nach Russland hätten bereits ein hohes Niveau, heißt es in der Unternehmensmitteilung, für die kommenden Jahre habe Kiekert schon ein solides Auftragsvolumen für den russischen Fahrzeugmarkt akquiriert. In Nabershnyje Tschelny fertigen unter anderem die russischen Hersteller Kamaz und Sollers – zum Teil in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern wie Daimler und Fiat.
Außerhalb von Deutschland unterhält Kiekert bereits Produktionsstandorte in der Tschechischen Republik, den USA, Mexiko und China.