Ukraine: Deutsche Bank finanziert Pipeline-Modernisierung

Sanierungsbedürftig: das ukrainische Pipelinenetz © Naftogaz
Sanierungsbedürftig: das ukrainische Pipelinenetz © Naftogaz

KIEW. Die Deutsche Bank stellt dem ukrainischen Pipeline-Betreiber Ukrtransgaz einen Kredit für die Modernisierung seines Gastransportsystems zur Verfügung. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Stefan Zimmer, Director Structured Trade & Export Finance der Deutschen Bank, und der stellvertretende Direktor von Ukrtransgaz, Myroslaw Chymko, am 11. Dezember in Kiew. Mit dem Kredit im Umfang von 53,5 Millionen Euro, der eine Laufzeit von knapp elf Jahren hat und 5,3 Prozent Zinsen p.a. kostet, finanziert Ukrtransgaz die Sanierungsarbeiten an der Kompressorstation Bar der Sojus-Pipeline. Die Modernisierung soll die Lebensdauer der Kompressorstation verlängern, den Treibgasverbrauch senken und die Effizienz der Kompressoren steigern. Die Nachrüstung der Kompressorstation übernimmt der deutsche Anlagenbauer Ferrostaal Industrieanlagen GmbH. Der Kredit wird von der ukrainischen Regierung garantiert und von der deutschen Exportkreditversicherung Euler Hermes abgesichert. Die Sojus-Pipeline wurde in den 1970er Jahren erbaut und kann jährlich 26 Milliarden Kubikmeter Gas aus den russischen Erdgasfeldern bei Orenburg nach Westeuropa transportieren.

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